Kaltverfestigung
Kaltverfestigung bezeichnet die Erhöhung der Festigkeit eines Werkstoffs durch plastische Verformung. Bei der Kaltumformung entstehen dabei Versetzungen im Werkstoffgefüge, die sich gegenseitig in ihrer Bewegung behindern. Dadurch steigt die Festigkeit des Materials.
Bei der Kaltumformung kann dieser Effekt gezielt genutzt werden, um die Festigkeit des Werkstoffs und damit die mechanischen Eigenschaften des Bauteils zu beeinflussen, ohne dass dafür zwingend eine nachträgliche Wärmebehandlung erforderlich ist.
Kaltverfestigung bei der Kaltumformung
Bei der Kaltumformung wird der Werkstoff plastisch verformt. Durch diese Verformung nimmt die Festigkeit des Materials zu. Die Kaltverfestigung kann dadurch gezielt genutzt werden, um die Belastbarkeit eines Bauteils zu verbessern.
Für die Kaltumformung ist dieser Effekt insbesondere deshalb relevant, weil Bauteilgeometrie und Festigkeitssteigerung in einem Fertigungsprozess erzeugt werden können. Dies unterscheidet die Kaltumformung von spanenden Verfahren, bei denen die Formgebung durch Materialabtrag erfolgt und keine vergleichbare Kaltverfestigung des gesamten umgeformten Bauteilbereichs stattfindet.
Mit zunehmender Kaltverfestigung nimmt in der Regel gleichzeitig die plastische Verformbarkeit des Werkstoffs ab. Deshalb müssen Werkstoffauswahl und Prozessauslegung auf den vorgesehenen Umformgrad abgestimmt werden.
Kaltverfestigung: Fragen und Antworten
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Was ist Kaltverfestigung?
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Wie entsteht Kaltverfestigung?
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Welche Vorteile bietet die Kaltverfestigung?
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Welche Bedeutung hat die Kaltverfestigung für die Kaltumformung?
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Wie beeinflusst Kaltverfestigung die weitere Umformbarkeit?