Kaltumformung
Kaltumformung bezeichnet die Verformung eines Werkstoffs unterhalb der Rekristallisationstemperatur. Dabei wird das Material in die gewünschte Form gebracht, ohne dass Späne entstehen. Das Verfahren ermöglicht eine hohe Maßgenauigkeit und eine sehr gute Materialausnutzung.
Bei der Kaltumformung kann sich der Werkstoff durch die plastische Verformung zusätzlich verfestigen.
Kaltumformung als Alternative zur spanenden Bearbeitung
Die Kaltumformung wird eingesetzt, wenn Bauteile wirtschaftlich und präzise durch spanlose Formgebung hergestellt werden sollen. Bei geeigneten Bauteilen kann sie eine Alternative zu spanenden Fertigungsverfahren wie Drehen oder Fräsen darstellen.
Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Materialausnutzung: Da bei der Kaltumformung der Werkstoff umgeformt und nicht spanend abgetragen wird, kann das Ausgangsmaterial sehr effizient genutzt werden. Gleichzeitig ermöglicht das Verfahren eine hohe Maßgenauigkeit. Der Faserverlauf des Werkstoffs kann der Bauteilgeometrie folgen, während die Kaltverfestigung die mechanischen Eigenschaften beeinflusst.
Auch Gewinde können spanlos durch Umformen hergestellt werden. Je nach Bauteil und Fertigungsverfahren lassen sich Innen- und Außengewinde formen, anstatt sie spanend zu erzeugen. Dabei wird der Werkstoff verdrängt und nicht abgetragen.
„Nicht jedes Drehteil lässt sich kalt umformen. Aber bei jedem geeigneten Teil lohnt es sich, die Frage einmal zu stellen.“
Kaltumformung: Fragen und Antworten
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Was ist Kaltumformung?
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Welche Vorteile bietet die Kaltumformung?
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Ist Kaltumformung eine Alternative zu Drehen und Fräsen?
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Können Gewinde durch Kaltumformung hergestellt werden?
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Entstehen bei der Kaltumformung Späne?