PPM
PPM steht für „Parts per Million“ und bezeichnet eine Kennzahl, mit der die Anzahl fehlerhafter Teile auf eine Million betrachteter Teile angegeben wird. PPM wird damit zur Bewertung und zum Vergleich von Fehlerquoten in der Serienfertigung eingesetzt.
Ein niedriger PPM-Wert weist auf eine geringe Fehlerquote hin. Für eine aussagekräftige Bewertung müssen jedoch immer die zugrunde liegenden Fehlermerkmale, Prüfbedingungen und Qualitätsanforderungen berücksichtigt werden.
Bei MN Kaltformteile werden definierte Qualitätsmerkmale entlang des Fertigungsprozesses überwacht. Abhängig von den Anforderungen des Bauteils kommen unterschiedliche Prüfverfahren bis hin zur automatisierten 100-%-Prüfung zum Einsatz.
PPM in der Qualitätssicherung
Bei großen Serienfertigungen können bereits wenige fehlerhafte Bauteile relevant sein. Die Angabe in PPM ermöglicht es, Fehlerquoten unabhängig von der absoluten Produktionsmenge vergleichbar zu machen.
MN Kaltformteile setzt verschiedene Prüf- und Qualitätssicherungsverfahren ein. Dazu gehören unter anderem Maßprüfungen, Oberflächenanalysen und Festigkeitsprüfungen. Für besonders anspruchsvolle Bauteile steht zusätzlich eine 100-%-Sortierung mit optoelektronischer Prüftechnik zur Verfügung.
Bei entsprechend ausgelegter kamerabasierter 100-%-Prüfung kann MN Kaltformteile für definierte Sortiermerkmale eine Restfehlerquote von ≤ 10 ppm je Sortiermerkmal realisieren.
PPM dient als Kennzahl zur Beschreibung von Fehlerquoten in der Serienfertigung. Bei sortierten Bauteilen kann darüber hinaus eine definierte Restfehlerquote vereinbart werden. Diese ist immer im Zusammenhang mit dem definierten Prüfmerkmal und der eingesetzten Prüf- beziehungsweise Sortiermethodik zu betrachten.
PPM: Fragen und Antworten
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Was bedeutet PPM?
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Was sagt ein niedriger PPM-Wert aus?
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Warum wird PPM in der Serienfertigung verwendet?
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Wie erreicht man niedrige PPM-Werte?
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Welche Restfehlerquote erreicht die 100-%-Sortierung von MN Kaltformteile?
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Wie wird der PPM-Wert berechnet?