Umformgrad
Der Umformgrad ist eine Kenngröße für das Ausmaß der plastischen Formänderung eines Werkstoffs. Er beschreibt, wie stark sich die Abmessungen eines Werkstücks während eines Umformprozesses verändern.
Der Umformgrad steht in engem Zusammenhang mit den Werkstoffeigenschaften. Bei der Kaltumformung steigt mit zunehmender plastischer Formänderung infolge der Kaltverfestigung in der Regel auch die für eine weitere Verformung erforderliche Fließspannung.
Umformgrad bei der Auslegung von Umformprozessen
Der Umformgrad steht dabei in Zusammenhang mit der Kaltverfestigung und der für die weitere Umformung erforderlichen Fließspannung. Dies beeinflusst unter anderem die auftretenden Umformkräfte. Diese müssen bei der Auslegung der Werkzeuge und der Auswahl geeigneter Umformmaschinen berücksichtigt werden.
Bei einer mehrstufigen Umformung kann die erforderliche Formänderung auf mehrere Umformstufen verteilt werden. Dadurch lässt sich der Werkstoff schrittweise in die gewünschte Endgeometrie bringen und die Beanspruchung innerhalb der einzelnen Umformstufen gezielt berücksichtigen.
Umformgrad: Fragen und Antworten
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Was ist der Umformgrad?
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Warum ist der Umformgrad wichtig?
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Welchen Einfluss hat der Umformgrad auf die Werkstoffeigenschaften?
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Welche Bedeutung hat der Umformgrad für die Werkzeugauslegung?
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Kann eine Umformung auf mehrere Stufen verteilt werden?